Laktat-Leistungsdiagnostik
Die Laktat-Leistungsdiagnostik ist für jeden Menschen interessant, der seine Ausdauerleistungsfähigkeit steigern möchte. Egal, ob Sie für einen Marathon trainieren oder nur Hobby-Läufer sind – in der Leistungsdiagnostik stellen wir fest, wo Ihre optimalen Herzfrequenzen liegen. Unser Ziel wird es sein,
Ihre Ausdauerleistung im Allgemeinen zu steigern
festzustellen, wie schnell und lange Sie Ausdauersport betreiben sollten, um Ihre Herz-Lungenfunktion zu verbessern
Ihre Grundlagenausdauer zu steigern
Ihre Laktattoleranz zu steigern
Weiterhin nutzt man die Laktat-Leistungsdiagnostik zur sogenannten "Trainingssteuerung" in Vorbereitung auf einen Wettkampf. Wenn Sie sich beispielsweise auf einen Marathon vorbereiten wollen, macht die Diagnostik durchaus Sinn.
Wie funktioniert das?
Die Diagnostik funktioniert über einen sogenannten Stufenbelastungstest. Das
bedeutet, Sie beginnen auf dem Laufband oder dem Fahrrad mit moderater Belastung. Alle drei bis vier Minuten steigern Sie die Belastung um eine festgelegte Geschwindigkeit oder einen vorbestimmten Widerstand. Nach jeder Belastungsstufe wird Ihnen ein Tropfen Kapillarblut am Ohr entnommen. Davon spüren Sie allerdings nichts, da die Entnahmestelle sehr klein ist.
Der Test geht normalerweise bis zur Ausbelastung, sofern keine gesundheitlichen Probleme vorliegen. Nun wird verglichen, wie viel Laktat (Salz der Milchsäure im Blut) Sie pro Belastungsstufe im Blut hatten. Je höher die Belastung, umso schwerer fällt es dem Körper, das Laktat abzubauen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, das Laktat steigt exponentiell an bis keine Leistung mehr abgerufen werden kann.
Nun vergleicht man pro Belastungsstufe die jeweils gemessene Herzfrequenz mit dem Laktatwert. Daraus resultieren dann die jeweiligen Herzfrequenzen, welche man für sein Training verwenden sollte.
Klingt kompliziert? Glücklicherweise brauchen Sie nur zu laufen oder Rad zu fahren. Um den Rest kümmere ich mich!
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